Archiv | Juni, 2011

Titelrennen so gut wie entscheiden

27 Jun

Man muss wohl kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass der deutsche Federfußballmeister 2010 auch der Titelträger im Jahre 2011 sein wird. Obwohl der 13-malige Champion FFC Hagen beim dritten Rundenspieltag der Saison in Lippstadt auf den im Urlaub weilenden WM-Dritten David Zentarra verzichten musste, ließ der Spitzenreiter keinen Zweifel daran aufkommen, wer die unangefochtene Nummer eins in Deutschland ist. Abwechselnd unterstützt von Marius Stupp, Florian Krick und Oliver Loewen kam das Team um Sven Walter und Michael Kowallik nach dem lockeren 21:10, 21:13 Auftaktsieg gegen die zweite Mannschaft des SV Haspe 70 zu einem 21:16, 21:12 im vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 3 und einem ungefährdeten 21:11, 21:10 gegen Kellerkind Dortmunder TG. Lediglich beim 16:21, 21:18, 21:18 über den TV Lipperode musste der Spitzenreiter zum zweiten Mal in dieser Saison einen Satz abgeben. Gleichwohl ist Sven Walter & Co bei acht Punkten Vorsprung auf Verfolger SV Haspe 70 und noch vier auszutragenden Spielen der Titel wohl allenfalls noch theoretisch zu nehmen.

Größter Gewinner des Spieltages war der FFC Hagen 2. Zwar musste die Mannschaft kurzfristig auf den erkrankten Karsten-Thilo Raab verzichten, gleichwohl wahrten Oliver Loewen und Sarah Walter dank der Unterstützung durch Norman Krause in Lippstadt ihre weiße Weste und kamen zu Siegen gegen den Cronenberger BC (21:18, 21:14), die Dortmunder TG (21:6, 21:11) und Vizemeister CP Gifhorn (21:11, 21:14). Zudem hob der DFFB-Vorstand die umstrittene Sperre gegen Oliver Loewen vom ersten Rundenspieltag rückwirkend auf und sprach der Mannschaft die sportlich errungen Punkte zu, so dass die FFC-Reserve nun nur zwei Zähler hinter dem Tabellenzweiten aus Haspe auf Tabellenplatz 4 liegt.

Punktgleich ist auch der FFC Hagen 5 mit Marius Stupp, Alexander Prochsaka, Laura Wildner und Christopher Zentarra als Tabellenfünfter. Nach der Niederlage gegen die eigene erste Mannschaft bezwang das Quartett den Tabellenzweiten SV Haspe 70 mit 21:19, 21:19, musste sich dann aber etwas überraschend dem Cronenberger BC mit 21:17, 17:21, 14:21 geschlagen geben.

Zweitligateams weiter im Aufstiegsrennen

27 Jun

In der 2. Federfußball-Bundesliga bleiben beide Mannschaften des FFC Hagen im Aufstiegsrennen und rangieren als Dritter beziehungsweise Fünfter nur zwei Zähler hinter einem Aufstiegsrang. Beim Rundenspieltag in Lippstadt unterlag der FFC Hagen 4 um Norman Krause, Yvo Rüsseler, Olaf Völzmann und Katharina Schütz gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2 glatt mit 9:21, 15:21 und hatte auch gegen die Drittvertretung des SV Haspe 70 mit 14:21, 16:21 das Nachsehen, konnte dann aber gegen den TV Lipperode 3 beim 10:21, 18:21 punkten, ehe das vereinsinterne Duell gegen den FFC Hagen V unglücklich 21:11, 16:21, 19:21 verloren ging. Dabei musste die Mannschaft sicherlich auch der tatsache Tribut zollen, das Hauptangreifer Norman Krause an diesem Tage auch in der Bundesliga bei der 2. Mannschaft aushelfen musste.

Beim FFC Hagen 5, der auf Bernd Stammnitz und Emanuele La Versa verzichten musste, gab Michael Vollmer sein Debüt. Gemeinsam mit Florian Krick und Dimitrios Toggas unterlag er gegen die Dortmunder TG 2 13:21, 17:21, gegen den TuS Hilden mit 21:17, 16:21, 18:21 und gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2 mit 10:21, 18:21.

FFC Hagen 6 weiter im Aufstiegsrennen

27 Jun

In der Federfußball-Oberliga bleibt der FFC Hagen nach dem dritten von vier Rundenspieltagen weiter im Aufstiegsrennen. Die Mannschaft um Franziska Schütz, Sarah Rüth, Melina Spengler und Routinier Uwe Walter unterlag in Lippstadt gegen den TV Lipperode 4 mit 17:21, 6:21, bezwang aber die fünfte Mannschaft des SV Haspe 70 mit 21:13, 21:16 und die vierte Mannschaft des SV Haspe 70 mit 9:21, 21:11, 21:8 und schob sich auf den vierten Tabellenplatz – nur vier Punkte hinter einem Aufstiegsrang, so dass theoretisch beim Saisonfinale am 11. September im Haspe noch der Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht werden könnte.

Zentarra vom Thron gestoßen

27 Jun

Torben Nass vom SV Haspe 70 war der Spieler des Tage bei der deutschen Einzelrangliste der B-Jugend in Lippstadt. Ungeschlagen sicherte sich der Ranglistenerste aus dem Hagener Westen den Sieg und musste lediglich beim 14:16, 15:4, 15:4 gegen Michael Hoffmann vom FFC Hagen einen Satz abgeben.Letzterer konnte sich am Ende über den guten fünften Platz und die sichere Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften freuen. Bei den A-Jugendlichen musste sich der bisherige Ranglistenerste Christopher Zentarra vom FFC Hagen diesmal mit Platz 3 bescheiden. Sieger wurde Philipp Kühne vom SV Haspe 70 vor Noah Wilke vom Cronenberger BC.

Turnierwochenende in Lippstadt

21 Jun

Zum zweiten Mal binnen vier Wochen rückt Lippstadt am kommenden Wochenende in den Fokus der deutschen Federfußballer. Zunächst ist der TV Lipperode am Samstag, 25. Juni, in der Sporthalle des Lippe-Berufskollegs, Otto-Hahn-Straße 25, Gastgeber der deutschen Einzelrangliste bei der männlichen Jugend. Tags darauf, am Sonntag, 26. Juni, steht an gleicher Stelle der Rückrundenauftakt in der 1. Bundesliga, der 2. Bundesliga sowie in der Oberliga mit dem dritten Rundenspieltag der Saison auf dem Programm. Dabei muss der amtierende deutsche Mannschaftsmeister FFC Hagen auf den WM-Dritten David Zentarra verzichten, will aber dennoch die souveräne Tabellenführung in der Bundesliga weiter behaupten.

Deutsches Quartett siegt bei den French Open

5 Jun

Zumindest die favorisierten Ungarn mächtig ärgern, war das Ziel der deutschen Federfußballer bei den French Open, den internationalen französischen Meisterschaften, in Cantelu in Frankreich. Nach Siegen über Österreich, Italien, Finnland, Frankreich B und Ungarn B war das Team um Tobias Tochtrop vom TV Lipperode sowie Marius Stupp, Sven Walter und David Zentarra vom FFC Hagen ohne Punktverlust ungeschlagen mit fünf glatten 5:0 Erfolgen bis ins Halbfinale gestürmt. Dort wartet Gastgeber Frankreich. Im ersten Einzel entzauberte Sven Walter den ehemaligen Bundesligaspieler Francois Grignard, der zwei Jahre das Trikot des FFC Hagen trug, mit 21:8, 21:16. Im ersten Doppel ließen Sven Walter und David Zentarra beim 21:8, 21:9 ebenso wenig anbrennen wie beim 21:11, 21:14 Sieg im Mannschaftswettbewerb an der Seite von Marius Stupp und Tobias Tochtrop. Damit genossen die übrigen beiden Spiele des Halbfinals nur noch statistischen Wert. Gleichwohl behielten Tobias Tochtrop und Marius Stupp mit 17:21, 22:20, 21:10 gegen Francois Grignard und Alexandre Mariottini die Oberhand, bevor David Zentarra mit einem 21:6, 21:8 Einzelsieg über Andy Nguyen die Partie souverän beendete.

Im Endspiel kam es dann zum erwarteten Showdown mit Titelverteidiger Ungarn. Sven Walter eröffnete im Einzel den Reigen mit einem 21:17, 21:9 Sieg über Pop. Anschließend musste er sich im Doppel an der Seite von David Zentarra dem ungarischen Gespann Himmer/Nystor 19:21, 17:21 geschlagen geben. Im Mannschaftswettbewerb zeigten sich Sven Walter, David Zentarra und Tobis Tochtrop von diesem Rückschlag gut erholt und bezwangen Himmer, Nystor und Pop überraschend deutlich 21:13, 21:12, um somit Deutschland 2:1 in Führung zu bringen. Doch im zweiten Doppel geriet der Traum vom ersten Sieg bei den French Open wieder in Gefahr. Durch einen 21:14, 14:21, 21:13 Erfolg über Stupp/Tochtrop gelang Pop und Nystor der Ausgleich für die Magyaren, so dass das abschließende Einzel die Entscheidung bringen musste. Der WM-Dritte David Zentarra präsentierte sich hier noch einmal in Bestform und bezwang Himmer klar mit 21:18, 21:14 und stellte so den ersten deutschen Sieg bei den French Open sicher.

Deutschland bei den French Open im Halbfinale

4 Jun

(ktr) Einen optimalen Start erwischte die deutsche Mannschaft mit Tobias Tochtrop vom TV Lipperode, Sven Walter, David Zentarra und Marius Stupp bei den French Open, den internationalen französischen Meisterschaften, in Cantelu. Pro Runde werden zwei Einzel, zwei Doppel und ein Mannschaftswettbewerb ausgetragen. Das deutsche Quartett ließ bislang nichts anbrennen und zog ohne Punktverlust ins Halbfinale ein. In der ersten Runde konnte Österreich problemlos 5:0 besiegt werden. Die Punkte holte hier im Einzel Tobias Tochtrop beim 21:8, 21:12 gegen Johannes Gross, im Doppel Sven Walter und Marius Stupp beim 21:10, 21:16 gegen Pham Cam Tu und Michael Holzapfel und im Team David Zentarra, Sven Walter und Tobias Tochtrop durch ein lockeres 21:14, 21:7. Damit waren die letzten beiden Begegnungen quasi bedeutungslos. Dennoch blieb das Quartett weiterhin hoch konzentriert. David Zentarra und Tobias Tochtrop hielten im Doppel Michael Holzapfel und Johannes Gross mit 21:3, 21:12 auf Distanz, während Sven Walter im Einzel mit 21:15, 21:7 über Pham Cam Tu triumphierte.
In der nächsten Partie der Gruppenphase wartete Italien. Und auch hier gab es keinen Zweifel am Ausgang der Partie: Marius Stupp entschied das erste Einzel 21:13, 21:15 für sich, Sven Walter und Tobias Tochtrop das erste Doppel mit 21:210, 21:7 und Marius Stupp, Sven Walter und David Zentarra den Teamwettbewerb mit 21:7, 21:13. Nur noch statistischen Wert hatten dann der 21:6, 21:11 Doppelerfolg von Marius Stupp und David Zentarra sowie der 21:6, 21:5 Einzelsieg von David Zentarra.
Etwas mehr strecken musste sich das Quartett beim anschließenden 5:0 gegen Finnland. Im ersten Einzel besiegte David Zentarra Pekka Marjamäki mit 21:14, 21:16. Dem ließen Marius Stupp und Tobias Tochtrop einen hart umkämpften 21:15, 7:21, 22:20 Sieg folgten, ehe David Zentarra, Sven Walter und Tobias Tochtrop durch ein 21:14, 21:13 in der Mannschaft vorzeitig den Sieg sicherstellten. Im unrelevanten zweiten Doppel behielten David Zentarra und Sven Walter mit 21:17, 21:8 die Oberhand, zudem entschied Sven Walter das zweite Einzel 21:6, 21:8 für sich.
In der 2. Runde wartete dann ein französisches Team, das aber auch den Siegeszug nicht verhindern konnte. Das erste Einzel verbuchte Tobias Tochtrop 21:13, 21:11 locker für sich, während Marius Stupp und David Zentarra im Doppel beim 21:7, 21:10 nichts anbrennen ließen, ebenso wie die Mannschaft mit Sven Walter, Marius Stupp und Tobias Tochtrop beim 21:5, 18:21, 21:13. Komplettiert wurde der Triumph im Doppel durch einen 21:6, 21:13 Erfolg von Sven Walter und Tobias Tochtrop sowie durch einen 21:3, 21:5 Sieg im Einzel durch David Zentarra.
Gegen Ungarn B ließ David Zentarra dann einen 21:0, 21:7 Einzelsieg über Pop folgen, um dann auch im Doppel mit Tobias Tochtrop 21:5, 21:6 über Pop und Wagner die Nase klar vorn zu haben. Auch die Mannschaft mit Marius Stupp, David Zentarra und Sven Walter ließ beim 21:13, 21:10 nichts anbrennen. Im zweiten Doppel bezwangen Marius Stupp und Sven Walter die Ungarn Heinek und Wagner 21:7, 21:7, bevor Marius Stupp im Einzel durch ein 21:6, 22:24, 25:23 über Heinek den Schlusspunkt setzte. Damit steht das deutsche Quartett im Halbfinale, wo Frankreich als Gegner wartet.

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