Schlagwort-Archiv: Bundesliga

Turnierwochenende in Lippstadt

21 Jun

Zum zweiten Mal binnen vier Wochen rückt Lippstadt am kommenden Wochenende in den Fokus der deutschen Federfußballer. Zunächst ist der TV Lipperode am Samstag, 25. Juni, in der Sporthalle des Lippe-Berufskollegs, Otto-Hahn-Straße 25, Gastgeber der deutschen Einzelrangliste bei der männlichen Jugend. Tags darauf, am Sonntag, 26. Juni, steht an gleicher Stelle der Rückrundenauftakt in der 1. Bundesliga, der 2. Bundesliga sowie in der Oberliga mit dem dritten Rundenspieltag der Saison auf dem Programm. Dabei muss der amtierende deutsche Mannschaftsmeister FFC Hagen auf den WM-Dritten David Zentarra verzichten, will aber dennoch die souveräne Tabellenführung in der Bundesliga weiter behaupten.

FFC Hagen souverän auf Titelkurs

31 Mai

Das „Unternehmen Titelverteidigung“ läuft für den 13-maligen deutschen Mannschaftsmeister FFC Hagen auch zur Saisonhälfte in der Federfußball-Bundesliga ohne Probleme. Zwar musste der Spitzenreiter beim Rundenspieltag in Lippstadt auf die verhinderten Nationalspieler Sven Walter und Thomas Kuroczkin verzichten, gleichwohl ließ das Team um David Zentarra und Michael Kowallik nichts anbrennen und steht weiterhin ungeschlagen auf dem Platz an der Sonne. Abwechselnd unterstützt durch Christopher Zentarra und Olaf Völzmann konnte zunächst Vizemeister CP Gifhorn 21:10, 21:11 bezwungen werden, dann der SV Haspe 70 mit 21:15, 21:13 und der Cronenberger BC mit 21:15, 21:19 auf Distanz gehalten werden, ehe es im vereinsinternen Duell mit dem FFC Hagen 2 beim 21:17, 21:14 mehr Widerstände gab, als erwartet.
Die zweite FFC-Mannschaft um Oliver Loewen, Karsten-Thilo Raab und Sarah Walter musste sich auch im zweiten vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 3 mit Alexander Prochaska, Laura Wildner, Marius Stupp und Christopher Zentarra 18:21, 12:21 geschlagen geben. Dafür gab es einen kampflosen Erfolg gegen die Zweitvertretung des SV Haspe 70 und einen engen 21:15, 16:21, 21:14 Sieg über den TV Lipperode sowie eine ganz bittere 19:21, 21:11, 19:21 Niederlage gegen den SV Haspe 70 um Marcel Scheffel, Max Duchene und Philipp Kühne.
Derweil schob sich der FFC Hagen 3 durch Siege über Haspe 2 (kampflos), Gifhorn (17:21, 21:17, 21:19), Dortmunder TG (21:10, 21:15) sowie den TV Lipperode (20:22, 21:17, 21:19) als Aufsteiger auf den dritten Tabellenplatz.
In der 2. Bundesliga rangiert der FFC Hagen 5 als härtester Verfolger der führenden Teams aus Lippstadt derzeit nur zwei Zähler hinter den Aufstiegsplätzen. Als Aufsteiger haben Bernd Stammnitz, Florian Krick und Emanuele La Versa nach dem 21:14, 21:14 über die Dortmunder TG 2, dem 21:0, 21:0 über TuS Hilden sowie dem glücklichen 23:21, 19:21, 23:21 im vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen IV mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und können trotz der 13:21, 15:21 Abfuhr gegen den TV Lipperode 2 vorsichtig Richtung Bundesliga schielen.
Auch für den FFC Hagen IV ist als Tabellenvierter bei vier Punkten Rückstand der Aufstiegszug noch nicht abgefahren. Olaf Völzmann, Katharina Schütz und Norman Krause kamen beim Rundenspieltag in Lippstadt zu einem kampflosen Erfolg gegen den VfL Eintracht Hagen, der urlaubs- und arbeitsbedingt keine Mannschaft zusammen bekam und alle Partien am Grünen Tisch verlor, sowie zu einem 21:15, 21:19 gegen die dritte Mannschaft des SV Haspe 70. Getrübt wurde die Bilanz durch die 14:21, 14:21 Schlappe gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2.
In der Oberliga kamen Franziska Schütz, Sarah Rüth, Arne Twer und Melina Spengler zu einem 21:17, 21:17 Sieg gegen SV Haspe 6 sowie einem kampflosen 21:0, 21:0 gegen Haspe 8, mussten sich aber Haspe 7 mit 14:21, 3:21 deutlich geschlagen geben und rangieren nun auf Platz 6 jenseits von Gut und Böse.

Neuwahlen beim DFFB

13 Mai

Am 29.5. findet die außerordentliche Mitgliederversammlung des DFFB mit Neuwahlen des Vorstandes im Anschluss an den Bundesligaspieltag in Lippstadt statt. Dabei muss der komplette Vorstand des DFFBs neu gewählt werden, da alle Mitglieder ihrer Ämter zur Verfügung stellen.

Verwunderung über Verbandsspitze

17 Mar

Bezugnehmend auf die Berichterstattung in den Hagener Tageszeitungen bleibt Folgendes festzustellen: Ohne Frage hat Peter von Rüden viel für die Entwicklung des Federfußballs in Deutschland getan. Dass ihm spätestens seit er den FFC Hagen, der übrigens unter dem Vorsitz von Harald Felgenhauer und nicht unter seiner Führung gegründet wurde, gezwungenermaßen verlassen musste, ist ihm die Tatsache ein Dorn im Auge, dass der FFC Hagen weiterhin unumstritten der herausragende Verein in Deutschland ist. Denn nicht nur im Seniorenbereich stellt der FFC in allen Disziplinen die deutschen Meister, sondern auch seit vielen Jahren das Gros der Nationalspieler. Einen Spieler wegen eines verweigerten Handschlags zu sperren, ist schon fragwürdig genug und lässt jegliche Verhältnismäßigkeit vermissen, erst recht, wenn es fünf Monate dauert, ehe diese Sperre ausgesprochen wird. Trotz intensiver Gespräche zwischen dem DFFB- und dem FFC-Vorstand am Spieltag und einer mündlichen Zusage, dass Oliver Loewen doch spiele dürfe, will sich von Rüden nun nicht mehr daran erinnern. Warum sollte der Verein diesen Spieler eingesetzt haben, wohl wissend, dass ein Punktabzug folgt, wenn am gleichen Tag in der gleichen Halle auch vier unterrangige Mannschaften aus der 2. Bundesliga und Oberliga am Ball waren, aus denen man problemlos einen Spieler hätte hochziehen können? Nicht von ungefähr stehen Vertreter des FFC Hagen und des VfL Eintracht Hagen seit Jahren nicht mehr für die Verbandsarbeit zur Verfügung. Und der halbe DFFB-Vorstand gibt seine Ämter ab. Dass dem DFFB-Vorstand wiederholt die Entlastung verweigert wurde, spricht Bände. Ebenso die Tatsache, dass von Rüden die notwendige außerordentliche Mitgliederversammlung des DFFB auf einen Dienstagabend gelegt hat (statt wie üblich an einen Spieltag am Wochenende anzuhängen). Denn dann werden Vereine wie Darmstadt, Gifhorn, Lippstadt und Rheinhausen vermutlich keine Delegierten entsenden, so dass von Rüden wohl darauf spekuliert, mit den Stimmen seines Vereins aus Haspe und denen aus Wuppertal, wo seine Tochter die Abteilung leitet, die umstrittene Vorstandsarbeit noch legitimieren zu können.

FFC Hagen zum Auftakt ungeschlagen

14 Mar

MChristopher Zentarra, Copyright Karsten-Thilo Raabit einer völlig unverständlichen Entscheidung hat der Deutsche Federfußballbund nach dem ersten Rundenspieltag der Bundesliga in Vorhalle aufhorchen lassen. Nachdem sich FFC-Spieler Oliver Loewen im Herbst 2010 weigerte, dem DFFB-Präsidenten Peter von Rüden bei der Siegerehrung die Hand zu schütteln und zu grüßen, dauert es gut fünf Monate (!) ehe sich der Verband entschloss, den Spieler für einen Rundenspieltag zu sperren. Nach dem Einspruch des Vereins und zahlreichen Diskussionen, durfte Oliver Loewen dann in Vorhalle doch auflaufen. Mit dem Resultat, dass er den FFC Hagen 2 mit Sarah Walter und Karsten-Thilo Raab zu Siegen gegen den Cronenberger BC und die Dortmunder TG führte, jedoch eine Dreisatzniederlage gegen CP Gifhorn nicht verhindern konnte. Nach dem Spieltag revidierte der DFFB-Vorstand seine Entscheidung und wertete alle Partien gegen den FFC Hagen 2, was zu einem erneuten Einspruch des Vereins führt.

Ein Possenspiel, dem noch dazu jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt und das stark an Willkür gemahnt. Eine Entscheidung, die nicht nur bei den Betroffenen für Kopfschütteln, Verärgerung und Unverständnis sorgt und den DFFB-Vorstand und den Sport in ein eigenartiges Licht rückt. In dieses passt auch, dass die im Anschluss an den Spieltag abgehaltene Jahreshauptversammlung abgebrochen werden musste, nachdem dem DFFB-Vorstand um von Rüden – wie schon im Vorjahr – die Entlastung seitens der Mitglieder verweigert wurde und der umstrittene Vorstand daher eigentlich keine legitime Handlungsbasis mehr besitzt.

Derweil zog der amtierende deutsche Meister FFC Hagen zum Saisonstart unbeirrt seine Kreise. Auch ohne Michael Kowallik kamen Sven Walter, Thomas Kuroczkin und David Zentarra gegen den SV Haspe 2 (21:7, 21:6), den FFC Hagen 3 (21:13, 21:19), die Dortmunder TG (21:3, 21:8) und den TV Lipperode (21:13, 21:23, 21:11) zu vier Siegen in Folge und stürmten an die Tabellenspitze. Aufsteiger FFC Hagen 3 mit Marius Stupp, Alexander Prochaska, Christopher Zentarra (Bild) und Laura Wildner landete einen wichtigen 21:15, 21:18 Sieg gegen den Cronenberger BC, stand aber gegen die eigene erste Mannschaft und gegen den SV Haspe 70 (15:21, 19:21) auf verlorenem Posten.

Arg gebeutelt ging derweil der FFC Hagen 4 in den ersteb Spieltag der 2. Bundesliga. Hauptangreifer Norman Krause zog sich noch vor dem ersten Spiel eine Oberschenkelzerrung zu und fiel aus. Und so mussten sich Olaf Völzmann, Katharina Schütz und Yvo Rüsseler nicht nur dem VfL Eintracht, sondern auch TV Liperrode 2 (14:21, 14:21), dem TV Lipperode 3 (15:21, 14:21) und der eigenen fünften Mannschaft (21:23, 21:19, 21:23) geschlagen geben. Lediglich gegen die Drittvertretung des SV Haspe 70 langte es zu einem 21:15, 21:19 Sieg. Ungleich erfolgreicher startete Aufsteiger FFC Hagen 5 in die Saison. Bernd Stammnitz, Florian Krick und Dimitrios Toggas siegten gegen die eigene vierte Mannschaft, die Dortmunder TG 2 (14:21, 14:21) sowie kampflos gegen den TuS Hilden (21:0, 21:0). Lediglich beim 13:21, 15:21 gegen den TV Lipperode 2 hatte das Trio das Nachsehen.

Durchwachsen fiel unterdessen die Bilanz des FFC Hagen 6 in der Oberliga aus. Uwe Walter, Detlev Stegmann, Sarah Rüth und Arne Twer unterlagen Lippstadt (16:21, 16:21) und Haspe 4 (7:21, 10:21), kamen aber zu einem 21:16, 11:21, 23:21 Erfolg über Haspe 5.

Willkür beim DFFB

11 Mar

Mit einer völlig unverständlichen Entscheidung hat der Deutsche Federfußballbund nach dem Rundenspieltag der Bundesliga in Hagen-Vorhalle aufhorchen lassen. Nachdem FFC-Spieler Oliver Loewen im Herbst 2010 (!) sich weigerte, dem DFFB-Präsidenten bei der Siegerehrung die Hand zu schütteln und zu grüßen, dauert es gut fünf Monate (!) ehe sich der Verband entschloss, den Spieler für einen Rundenspieltag zu sperren. Nach dem Einspruch des Vereins und zahlreichen Diskussionen, durfte Oliver Loewen dann in Vorhalle doch auflaufen. Mit dem Resultat, dass er den FFC Hagen zu Siegen gegen den Cronenberger BC und die Dortmunder TG führte, jedoch eine Dreisatzniederlage gegen CP Gifhorn nicht verhindern konnte. Nach dem Spieltag revidierte der Vorstand seine Entscheidung und wertete alle Partien gegen den FFC Hagen 2. Ein Possenspiel, dem noch dazu jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt und das stark an Willkür gemahnt. Damit ziert der FFC Hagen 2 völlig zu Unrecht wegen eine Lapalie und gekränkter Eitelkeit einzelner, die noch dazu Monate zurückliegt, das Tabellenende. Eine Entscheidung, die nicht nur bei den Betroffenen für Kopfschütteln, Verärgerung und Unverständnis sorgt und den DFFB-Vorstand und den Sport in ein eigenartiges Licht rückt. In dieses passt auch, dass die jüngste Jahreshauptversammlung abgebrochen werden musste, nachdem dem DFFB-Vorstand – wie schon im Vorjahr – die Entlastung seitens der Mitgleider verweigert wurde und der umstrittene  Vorstand daher eigentlich keine legitime Handlungsbasis mehr besitzt.

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