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David Zentarra zum “Sportler des Jahres” gekürt

24 Jan

Große Ehre für David Zentarra (Bild). Deutschlands bester Federfußballer aus Reihen des FFC Hagen wurde jetzt im Rahmen des 14. Neujahrsempfangs des Stadtsportbundes Hagen zu “Hagens Sportler des Jahres” gekürt. Damit würdigte der SSB eine famose Saison, in deren Verlauf der 19-jährige Ausnahmeathlet unter anderem im Einzel Dritter der Weltmeisterschaft, Vizeeuropameister, deutscher Meister und Sieger der deutschen Einzelrangliste wurde. Außerdem gewann David Zentarra im Jahr 2010 die deutsche Meisterschaft im Doppel und in der Mannschaft, wurde Vizeeuropameister im Doppel und in der Mannschaft und feierte mit der FFC-Mannschaft jeweils zweite Plätze bei den French Open im französischen Canteleu sowie den Austrian Open im österreichischen Neusiedl am See. Abgerundet wurde die grandiose Bilanz durch den fünften Platz mit der Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in China. Da David Zentarra am Wochenende zu einem internationalen Turnier in Ungarn unterwegs war, nahmen sein Vater Ludwig Zentarra und FFC-Nachwuchstalent Arne Twer stellvertretend für ihn die Ehrung aus Händen des SSB-Vorsitzenden Dietmar Thieser entgegen.

Fünf EM-Medaillen für FFC-Spieler

18 Nov

Es hat nicht sollen sein. Die Hoffnung, die kontinentale Krone im Federfußball zu erklimmen, hat sich für David Zentarra vom FFC Hagen nicht erfüllt. Bei den Europameisterschaften im französischen Marseille musste sich der WM-Dritte und amtierende deutsche Meister im Finale gegen den Ungarn Gabor Toth mit 19:21, 10:21 geschlagen geben. Damit gelang Toth die Revnache für die bittere Zweisatzniederlage im kleinen Finale der WM 2010. Auch im Doppel blieb David Zentarra der EM-Titel verwehrt. Zwar schnupperte er gemeinsam mit Partner Sven Walter vom FFC Hagen an der Goldmedaille, doch nach einer unglücklichen 24:22, 21:23, 16:21 Finalniederlage gegen Ungarn blieb auch hier nur Platz 2. Im Mannschaftswettbewerb musste sich das Duo dann gemeinsam mit Nationalmannschaftsdebütant Thomas Kuroczkin (FFC Hagen), Philip Münzner (TV Lipperode) und Sven Henneböle (Lippstadt/Ungarn) ebenfalls Titelverteidiger Ungarn mit 18:21, 17:21 geschlagen geben.
Bei den Damen erkämpften die FFC-Nachwuchsspielerinnen Katharina Schütz und Laura Wildner sowohl im Doppel als auch in der Mannschaft an der Seite von Jasmin Schimossek vom TuS Hilden jeweils die Bronzemedaille. Wobei im kleinen Finale des Mannschaftswettbewerbs Polen mit 21:16, 22:20 niedergekämpft werden konnte.

Europameisterschaft in Marseille

27 Okt

Gibt bei der EM in Frankreich sein Nationalmannschaftsdebüt: Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Mit der Europameisterschaft vom 10. bis 13. November in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille steht für die deutschen Federfußballer zum Saisonende noch einmal ein besonderer Höhepunkt an. Dabei rechnet sich insbesondere David Zentarra vom FFC Hagen im Einzel große Chancen aus, ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können. Der WM-Dritte und amtierende deutsche Einzelmeister gilt neben dem Ungar Gabor Toth als Topfavorit in dieser Disziplin. Nach der Bronzemedaille bei den Welttitelkämpfen im Sommer in China, als er im kleinen Finale überraschend gegen Toth siegte, hat sich der 19-jährige Ausnahmespieler besonders intensiv auf die kontinentalen Titelkämpfe vorbereitet. Neben dem Training beim FFC Hagen und mit der Nationalmannschaft trainierte er auch regelmäßig beim TV Lipperode mit. Allerdings plagen ihn derzeit Knieprobleme, so dass er sich in den Tagen vor der EM mit angezogener Handbremse fit hält. In Marseille wird David Zentarra nicht nur im Einzel, sondern auch im Doppel mit Partner Sven Walter vom FFC Hagen antreten, mit dem er vor Wochenfrist deutscher Doppelmeister wurde. Eine Medaille ist fraglos im Bereich des möglichen. Außerdem kommen Zentarra und Walter auch im Mannschaftswettbewerb zum Einsatz. Hier wird die deutsche Auswahl durch Philipp Münzner vom TV Lipperode, den in Ungarn aktiven Sven Henneböle sowie durch Nationalmannschaftsneuling Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen komplettiert.  Größte Widersacher im Kampf um Titel und Medaillen dürfte für die der DFFB-Auswahl Titelverteidiger Ungarn und Finnland sein. Bei den Damen vertreten mit Laura Wildner und Katharina Schütz vom FFC Hagen sowie Jasmin Schimossek vom TuS Hilden drei Nachwuchskräfte die deutschen Farben.

Derweil sorgte im Vorfeld der EM die Tatsache, dass gleich drei gestandene Nationalspieler nicht nominiert wurden, für Verwunderung und Kopfschütteln. Denn weder Michael Kowallik vom FFC Hagen, langjähriger Nationalspieler und frisch gebackener deutscher Mannschaftsmeister, noch Sarah Walter vom FFC Hagen als Erste der deutschen Rangliste, deutsche Einzelmeisterin und Siegerin der Hungarian Open wurden berücksichtigt. Auch die WM-Vierte Eva Graefenstein vom TV Lipperode blieb bei der Benennung des DFFB-Aufgebots überraschend außen vor. Die nicht unumstrittenen Entscheidungen sorgten im Vorfeld für heftige Diskussionen und Turbulenzen beim Deutschen Federfußballbund. So traten der langjährige Vizepräsident Ralf Holt aus Lippstadt von seinem Vorstandsamt und WM-Teilnehmer Tobias Tochtrop vom TV Lipperode aus der Nationalmannschaft zurück.

Bundestrainer legt Amt nieder

8 Sep

Knapp zwei Monate vor der Europameisterschaft im Frankreich hat Bundestrainer Nguyen Linh (Wuppertal) sein Amt niedergelegt. Die Nachfolge ist offen und damit auch, wer die DFFB-Auswahl in Marseille betreut.

Welt- und Europameisterschaften vergeben

23 Aug

Die nächste Federfußball-Europameisterschaft steigt Mitte November in Frankreich. Austragungsort ist die Hafenstadt Marseille. Die nächste Weltmeisterschaft findet hingegen erst im Jahre 2013 statt. Dann wird Vietnam der Gastgeber sein. Der genaue Termine und der Austragungsort stehen noch nicht fest.

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