Schlagwort-Archiv: Katharina Schütz

Zweitligateams weiter im Aufstiegsrennen

27 Jun

In der 2. Federfußball-Bundesliga bleiben beide Mannschaften des FFC Hagen im Aufstiegsrennen und rangieren als Dritter beziehungsweise Fünfter nur zwei Zähler hinter einem Aufstiegsrang. Beim Rundenspieltag in Lippstadt unterlag der FFC Hagen 4 um Norman Krause, Yvo Rüsseler, Olaf Völzmann und Katharina Schütz gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2 glatt mit 9:21, 15:21 und hatte auch gegen die Drittvertretung des SV Haspe 70 mit 14:21, 16:21 das Nachsehen, konnte dann aber gegen den TV Lipperode 3 beim 10:21, 18:21 punkten, ehe das vereinsinterne Duell gegen den FFC Hagen V unglücklich 21:11, 16:21, 19:21 verloren ging. Dabei musste die Mannschaft sicherlich auch der tatsache Tribut zollen, das Hauptangreifer Norman Krause an diesem Tage auch in der Bundesliga bei der 2. Mannschaft aushelfen musste.

Beim FFC Hagen 5, der auf Bernd Stammnitz und Emanuele La Versa verzichten musste, gab Michael Vollmer sein Debüt. Gemeinsam mit Florian Krick und Dimitrios Toggas unterlag er gegen die Dortmunder TG 2 13:21, 17:21, gegen den TuS Hilden mit 21:17, 16:21, 18:21 und gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2 mit 10:21, 18:21.

FFC Hagen souverän auf Titelkurs

31 Mai

Das „Unternehmen Titelverteidigung“ läuft für den 13-maligen deutschen Mannschaftsmeister FFC Hagen auch zur Saisonhälfte in der Federfußball-Bundesliga ohne Probleme. Zwar musste der Spitzenreiter beim Rundenspieltag in Lippstadt auf die verhinderten Nationalspieler Sven Walter und Thomas Kuroczkin verzichten, gleichwohl ließ das Team um David Zentarra und Michael Kowallik nichts anbrennen und steht weiterhin ungeschlagen auf dem Platz an der Sonne. Abwechselnd unterstützt durch Christopher Zentarra und Olaf Völzmann konnte zunächst Vizemeister CP Gifhorn 21:10, 21:11 bezwungen werden, dann der SV Haspe 70 mit 21:15, 21:13 und der Cronenberger BC mit 21:15, 21:19 auf Distanz gehalten werden, ehe es im vereinsinternen Duell mit dem FFC Hagen 2 beim 21:17, 21:14 mehr Widerstände gab, als erwartet.
Die zweite FFC-Mannschaft um Oliver Loewen, Karsten-Thilo Raab und Sarah Walter musste sich auch im zweiten vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 3 mit Alexander Prochaska, Laura Wildner, Marius Stupp und Christopher Zentarra 18:21, 12:21 geschlagen geben. Dafür gab es einen kampflosen Erfolg gegen die Zweitvertretung des SV Haspe 70 und einen engen 21:15, 16:21, 21:14 Sieg über den TV Lipperode sowie eine ganz bittere 19:21, 21:11, 19:21 Niederlage gegen den SV Haspe 70 um Marcel Scheffel, Max Duchene und Philipp Kühne.
Derweil schob sich der FFC Hagen 3 durch Siege über Haspe 2 (kampflos), Gifhorn (17:21, 21:17, 21:19), Dortmunder TG (21:10, 21:15) sowie den TV Lipperode (20:22, 21:17, 21:19) als Aufsteiger auf den dritten Tabellenplatz.
In der 2. Bundesliga rangiert der FFC Hagen 5 als härtester Verfolger der führenden Teams aus Lippstadt derzeit nur zwei Zähler hinter den Aufstiegsplätzen. Als Aufsteiger haben Bernd Stammnitz, Florian Krick und Emanuele La Versa nach dem 21:14, 21:14 über die Dortmunder TG 2, dem 21:0, 21:0 über TuS Hilden sowie dem glücklichen 23:21, 19:21, 23:21 im vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen IV mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und können trotz der 13:21, 15:21 Abfuhr gegen den TV Lipperode 2 vorsichtig Richtung Bundesliga schielen.
Auch für den FFC Hagen IV ist als Tabellenvierter bei vier Punkten Rückstand der Aufstiegszug noch nicht abgefahren. Olaf Völzmann, Katharina Schütz und Norman Krause kamen beim Rundenspieltag in Lippstadt zu einem kampflosen Erfolg gegen den VfL Eintracht Hagen, der urlaubs- und arbeitsbedingt keine Mannschaft zusammen bekam und alle Partien am Grünen Tisch verlor, sowie zu einem 21:15, 21:19 gegen die dritte Mannschaft des SV Haspe 70. Getrübt wurde die Bilanz durch die 14:21, 14:21 Schlappe gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2.
In der Oberliga kamen Franziska Schütz, Sarah Rüth, Arne Twer und Melina Spengler zu einem 21:17, 21:17 Sieg gegen SV Haspe 6 sowie einem kampflosen 21:0, 21:0 gegen Haspe 8, mussten sich aber Haspe 7 mit 14:21, 3:21 deutlich geschlagen geben und rangieren nun auf Platz 6 jenseits von Gut und Böse.

Gifhorn für Hagener Federfußballer Reise wert

22 Mar

Vertraten den FFC Hagen beim Ranglistentrunier in Gifhorn erfolgreich: (hinten v.l.) Sven Walter, Sarah Walter, Katharina Schütz, Melina Spenger, (vorne v.l.) David Zentarra, Sarah Rüth und Franziska Schütz. (Foto: Uwe Walter)

Fast wirkten die Einzel- und Doppelturniere um die deutsche Rangliste im Federfußball im niedersächsischen Gifhorn wie eine Kopie des Wettbewerbs aus dem Vorjahr. In allen drei Wettbewerben hatten einmal mehr die Aktiven aus Reihen des FFC Hagen die Nase vorn. Im Doppel demonstrierten Sven Walter und David Zentarra eindrucksvoll, warum sie im Oktober den nationalen Titel gewannen. Im Anschluss an die Vor- und Zwischenrunde setzte sich das FFC-Duo im Halbfinale gegen ihre Nationalmannschaftskollegen Philipp Münzner und Eva Graefenstein vom TV Lipperode mit 21:11, 21:17 durch. Und auch beim anschließenden 21:16, 21:18 gegen die deutschen Meister von 2009, Tarik Kaufmann und Bui Dac Hung von CP Gifhorn, ließen sie nichts anbrennen. Einen undankbaren vierten Platz belegten Sarah Walter und Katharina Schütz nach der 15:21, 10:21 Niederlage im kleinen Finale gegen Graefenstein/Münzner. Derweil belegte Sarah Rüth gemeinsam mit Marcel Hagemann vom SV Haspe 70 den neunten Rang vor Melina Spengler und Franziska Schütz als Zehnte.

Im Herren-Einzel ließ der WM-Dritte und Vizeeuropameister David Zentarra keinen Zweifel an seiner Vormachtstellung, auch wenn er sich im Halbfinale beim hart umkämpften 26:24, 12:21, 21:15 gegen seinen Doppelpartner Sven Walter mächtig strecken musste. Im Endspiel hielt er dann Philipp Münzer vom TV Lipperode mit 21:9, 21:18 auf Distanz, während sich Walter durch einen ungefährdeten 21:7, 21:10 über den Gifhorner Tarik Kaufmann Bronze sicherte.

Bei den Damen hat wie schon beim ersten Ranglistenwettbewerb des Jahres Titelverteidigerin Sarah Walter die Nase vorn. Erst warf sie im Halbfinale ihre Vereinskameradin Katharina Schütz mit 21:11, 21:8 problemlos aus dem Rennen. Im Endspiel feierte sie dann wie vor Wochenfrist einen 21:10, 21:9 Erfolg über Eva Grafenstein vom TV Lipperode. Derweil musste sich Katharina Schütz mit dem vierten Rang begnügen, nachdem sie im kleinen Finale mit 14:21, 17:21 das Nachsehen gegenüber Jasmin Schimossek vom TuS Hilden hatte. Ihre jüngere Schwestern Franziska belegte einen guten sechsten Rang vor Sarah Rüth als Siebte und Newcomerin Melina Spenger als Zehnte.

 

Sarah Walter dominiert deutsche Rangliste

18 Mar

Sarah Walter, Copyright Karsten-Thilo RaabViel besser hätte das erste Turnier um die deutsche Einzelrangliste der Damen im Federfußball für den FFC Hagen kaum laufen können. Die amtierende deutsche Meisterin Sarah Walter (Bild) sicherte sich souverän den Sieg, nachdem sie im Finale Nationalspielerin Eva Graefenstein vom TV Lipperode deutlich mit 21:13, 21:7 auf Distanz hielt. Zuvor hatte sie im Anschluss an die Gruppenspiele im Halbfinale ihre Vereinskameradin Katharina Schütz mit 21:13, 21:10 locker auf Distanz gehalten. EM-Teilnehmerin Katharina Schütz wiederum durfte sich über einen guten 3. Platz im Gesamtklassement freuen. Im abschließenden Spiel um Platz 3 siegte sie gegen ihre Vereins- und Nationalmannschaftskollegin Laura Wildner 21:12, 21:10. Abgerundet wurde die stolze Bilanz des FFC durch den 6. Platz der A-Jugendlichen Sarah Rüth.

FFC Hagen zum Auftakt ungeschlagen

14 Mar

MChristopher Zentarra, Copyright Karsten-Thilo Raabit einer völlig unverständlichen Entscheidung hat der Deutsche Federfußballbund nach dem ersten Rundenspieltag der Bundesliga in Vorhalle aufhorchen lassen. Nachdem sich FFC-Spieler Oliver Loewen im Herbst 2010 weigerte, dem DFFB-Präsidenten Peter von Rüden bei der Siegerehrung die Hand zu schütteln und zu grüßen, dauert es gut fünf Monate (!) ehe sich der Verband entschloss, den Spieler für einen Rundenspieltag zu sperren. Nach dem Einspruch des Vereins und zahlreichen Diskussionen, durfte Oliver Loewen dann in Vorhalle doch auflaufen. Mit dem Resultat, dass er den FFC Hagen 2 mit Sarah Walter und Karsten-Thilo Raab zu Siegen gegen den Cronenberger BC und die Dortmunder TG führte, jedoch eine Dreisatzniederlage gegen CP Gifhorn nicht verhindern konnte. Nach dem Spieltag revidierte der DFFB-Vorstand seine Entscheidung und wertete alle Partien gegen den FFC Hagen 2, was zu einem erneuten Einspruch des Vereins führt.

Ein Possenspiel, dem noch dazu jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt und das stark an Willkür gemahnt. Eine Entscheidung, die nicht nur bei den Betroffenen für Kopfschütteln, Verärgerung und Unverständnis sorgt und den DFFB-Vorstand und den Sport in ein eigenartiges Licht rückt. In dieses passt auch, dass die im Anschluss an den Spieltag abgehaltene Jahreshauptversammlung abgebrochen werden musste, nachdem dem DFFB-Vorstand um von Rüden – wie schon im Vorjahr – die Entlastung seitens der Mitglieder verweigert wurde und der umstrittene Vorstand daher eigentlich keine legitime Handlungsbasis mehr besitzt.

Derweil zog der amtierende deutsche Meister FFC Hagen zum Saisonstart unbeirrt seine Kreise. Auch ohne Michael Kowallik kamen Sven Walter, Thomas Kuroczkin und David Zentarra gegen den SV Haspe 2 (21:7, 21:6), den FFC Hagen 3 (21:13, 21:19), die Dortmunder TG (21:3, 21:8) und den TV Lipperode (21:13, 21:23, 21:11) zu vier Siegen in Folge und stürmten an die Tabellenspitze. Aufsteiger FFC Hagen 3 mit Marius Stupp, Alexander Prochaska, Christopher Zentarra (Bild) und Laura Wildner landete einen wichtigen 21:15, 21:18 Sieg gegen den Cronenberger BC, stand aber gegen die eigene erste Mannschaft und gegen den SV Haspe 70 (15:21, 19:21) auf verlorenem Posten.

Arg gebeutelt ging derweil der FFC Hagen 4 in den ersteb Spieltag der 2. Bundesliga. Hauptangreifer Norman Krause zog sich noch vor dem ersten Spiel eine Oberschenkelzerrung zu und fiel aus. Und so mussten sich Olaf Völzmann, Katharina Schütz und Yvo Rüsseler nicht nur dem VfL Eintracht, sondern auch TV Liperrode 2 (14:21, 14:21), dem TV Lipperode 3 (15:21, 14:21) und der eigenen fünften Mannschaft (21:23, 21:19, 21:23) geschlagen geben. Lediglich gegen die Drittvertretung des SV Haspe 70 langte es zu einem 21:15, 21:19 Sieg. Ungleich erfolgreicher startete Aufsteiger FFC Hagen 5 in die Saison. Bernd Stammnitz, Florian Krick und Dimitrios Toggas siegten gegen die eigene vierte Mannschaft, die Dortmunder TG 2 (14:21, 14:21) sowie kampflos gegen den TuS Hilden (21:0, 21:0). Lediglich beim 13:21, 15:21 gegen den TV Lipperode 2 hatte das Trio das Nachsehen.

Durchwachsen fiel unterdessen die Bilanz des FFC Hagen 6 in der Oberliga aus. Uwe Walter, Detlev Stegmann, Sarah Rüth und Arne Twer unterlagen Lippstadt (16:21, 16:21) und Haspe 4 (7:21, 10:21), kamen aber zu einem 21:16, 11:21, 23:21 Erfolg über Haspe 5.

Grandiose FFC-Saison

16 Dez

Der herausragende Spieler des Jahres 2010: Der WM-Dritte, dreifache deutsche Meister und dreifache Vizeeuropameister David Zentarra vom FFC Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Im 19. Jahr seines Bestehens hat der Federfußballclub Hagen einmal mehr eindrucksvoll seine Dominanz in Deutschland zementiert. Allen voran wusste Ausnahmetalent David Zentarra national wie international Akzente zu setzen. Der 19-jährige gewann im Einzel nicht nur die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in China, sondern wurde im Einzel, im Doppel mit Partner Sven Walter sowie in der Mannschaft jeweils deutscher Meister und Vize-Europameister. Außerdem feierte er mit der FFC-Mannschaft jeweils zweite Plätze bei den French Open im französischen Canteleu sowie den Austrian Open im österreichischen Neusiedl am See. Die Bundesligaherren mit  Sven Walter, David Zentarra, Michael Kowallik und Thomas Kuroczkin wurde zum siebten Mal in Folge und zum nunmehr 12. Mal deutscher Meister, während der FFC Hagen 3 mit Alexander Prochaska, Christopher Zentarra, Katharina Schütz und Laura Wildner als Meister der 2. Bundesliga ins nationale Oberhaus aufstieg und der FFC Hagen 5 mit Dimitrios Toggas, Florian Krick, Emanuele la Versa und Bernd Stammnitz als Oberligameister in die 2. Bundesliga nachrückte .

Im Einzel stellt der FFC Hagen mit Sarah Walter und David Zentarra die deutschen Meister. Außerdem holten Katharina Schütz und Sven Walter ebenso DM-Bronze wie Karsten-Thilo Raab in der Altersklasse Ü35. Und im Doppel triumphierten bei den nationalen Titelkämpfen David Zentarra und Sven Walter vor Michael Kowallik und Oliver Loewen vom SV Haspe 70, der in der neuen Saison wieder für seinen Stammverein FFC Hagen aktiv sein wird. Damit gewann der FFC Hagen im Seniorenbereich alle nationalen Titel mit Ausnahme der Altersklasse Ü35, wo der Duisburger Rudolf Tomkewicz die Nase vorn hatte. Außerdem holten im Jugendbereich Christopher Zentarra (A-Jugend) und Arne Twer (C-Jugend) jeweils DM-Silber.

Für weitere internationale Höhepunkte sorgten Sven Walter, Michael Kowallik und David Zentarra mit dem fünften Platz bei der Weltmeisterschaft im chinesischen Zhongshan. Und bei der Europameisterschaft im französischen Marseille belegte die deutsche Mannschaft mit David Zentarra, Sven Walter und Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen den 2. Platz, während Katharina Schütz und Laura Wildner im Doppel Bronze und mit deutschen Mannschaft EM-Dritte wurden. Derweil feierte Sarah Walter im Einzel völlig sensationell den Sieg bei den Hungarian Open in Újszász.

Überschattet wurde die Erfolgsaison, in deren Verlauf der FFC Hagen auch Gastgeber der deutschen Einzel- und Doppelmeisterschaft war, vom plötzlichen Tod von Sascha Hülsmann. Der Spieler aus Reihen des Bundesligisten FFC Hagen 2 wurde nur 32 Jahre alt. Während der FFC auf dem Parkett kaum zu schlagen war, wurde er beim Hobby-Wasserball-Turnier des Hohenlimburger SV im wahrsten Sinne des Wortes nass gemacht und belegte in dem ungewohnten Metier den 13. Rang. Im Jahr 2011 blickt der Verein als Europas ältester Federfußballclub auf das 20-jährige Bestehen. Dieses soll mit einem internationalen Turnier groß begangen werden. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

 

Vereinsmeister 2010 stehen fest

7 Dez

Mit gleich zwei Neuerungen warteten die nunmehr dritten Vereinsmeisterschaften des FFC Hagen in der Sporthalle Altenhagen auf. Erstmals wurde eine Titelträgerin im Dameneinzel der Altersklasse Ü35 ermittelt, zudem konnte der Clubmeister im Doppel ausgespielt werden. Bei diesem K.o.-Wettbewerb wurden in jeder Runde die Partner neu zugelost. Den Titel sicherten sich schließlich Sven Walter und Oliver Loewen vor Marius Stupp und Florian Krick. Im Herren-Einzel hatte zum dritten Mal in Folge David Zentarra die Nase vorn. Und auch Sarah Walter bei den Damen und Olaf Völzmann in der Altersklasse Ü35 verteidigten ihre Titel zum dritten Mal erfolgreich. Bei den Damen in der Altersklasse Ü35 siegte Doris Walter, bei der weiblichen A-Jugend Nationalspielerin Katharina Schütz, während bei der männlichen A-Jugend Christopher Zentarra die Nase vorn hatte. Bei den B-Jugendlichen hieß der Totelträger einmal mehr Michael Hoffmann und bei den C-Jugendlichen Arne Twer. Platzierungen und Bilder hier

Fünf EM-Medaillen für FFC-Spieler

18 Nov

Es hat nicht sollen sein. Die Hoffnung, die kontinentale Krone im Federfußball zu erklimmen, hat sich für David Zentarra vom FFC Hagen nicht erfüllt. Bei den Europameisterschaften im französischen Marseille musste sich der WM-Dritte und amtierende deutsche Meister im Finale gegen den Ungarn Gabor Toth mit 19:21, 10:21 geschlagen geben. Damit gelang Toth die Revnache für die bittere Zweisatzniederlage im kleinen Finale der WM 2010. Auch im Doppel blieb David Zentarra der EM-Titel verwehrt. Zwar schnupperte er gemeinsam mit Partner Sven Walter vom FFC Hagen an der Goldmedaille, doch nach einer unglücklichen 24:22, 21:23, 16:21 Finalniederlage gegen Ungarn blieb auch hier nur Platz 2. Im Mannschaftswettbewerb musste sich das Duo dann gemeinsam mit Nationalmannschaftsdebütant Thomas Kuroczkin (FFC Hagen), Philip Münzner (TV Lipperode) und Sven Henneböle (Lippstadt/Ungarn) ebenfalls Titelverteidiger Ungarn mit 18:21, 17:21 geschlagen geben.
Bei den Damen erkämpften die FFC-Nachwuchsspielerinnen Katharina Schütz und Laura Wildner sowohl im Doppel als auch in der Mannschaft an der Seite von Jasmin Schimossek vom TuS Hilden jeweils die Bronzemedaille. Wobei im kleinen Finale des Mannschaftswettbewerbs Polen mit 21:16, 22:20 niedergekämpft werden konnte.

Europameisterschaft in Marseille

27 Okt

Gibt bei der EM in Frankreich sein Nationalmannschaftsdebüt: Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

Mit der Europameisterschaft vom 10. bis 13. November in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille steht für die deutschen Federfußballer zum Saisonende noch einmal ein besonderer Höhepunkt an. Dabei rechnet sich insbesondere David Zentarra vom FFC Hagen im Einzel große Chancen aus, ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können. Der WM-Dritte und amtierende deutsche Einzelmeister gilt neben dem Ungar Gabor Toth als Topfavorit in dieser Disziplin. Nach der Bronzemedaille bei den Welttitelkämpfen im Sommer in China, als er im kleinen Finale überraschend gegen Toth siegte, hat sich der 19-jährige Ausnahmespieler besonders intensiv auf die kontinentalen Titelkämpfe vorbereitet. Neben dem Training beim FFC Hagen und mit der Nationalmannschaft trainierte er auch regelmäßig beim TV Lipperode mit. Allerdings plagen ihn derzeit Knieprobleme, so dass er sich in den Tagen vor der EM mit angezogener Handbremse fit hält. In Marseille wird David Zentarra nicht nur im Einzel, sondern auch im Doppel mit Partner Sven Walter vom FFC Hagen antreten, mit dem er vor Wochenfrist deutscher Doppelmeister wurde. Eine Medaille ist fraglos im Bereich des möglichen. Außerdem kommen Zentarra und Walter auch im Mannschaftswettbewerb zum Einsatz. Hier wird die deutsche Auswahl durch Philipp Münzner vom TV Lipperode, den in Ungarn aktiven Sven Henneböle sowie durch Nationalmannschaftsneuling Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen komplettiert.  Größte Widersacher im Kampf um Titel und Medaillen dürfte für die der DFFB-Auswahl Titelverteidiger Ungarn und Finnland sein. Bei den Damen vertreten mit Laura Wildner und Katharina Schütz vom FFC Hagen sowie Jasmin Schimossek vom TuS Hilden drei Nachwuchskräfte die deutschen Farben.

Derweil sorgte im Vorfeld der EM die Tatsache, dass gleich drei gestandene Nationalspieler nicht nominiert wurden, für Verwunderung und Kopfschütteln. Denn weder Michael Kowallik vom FFC Hagen, langjähriger Nationalspieler und frisch gebackener deutscher Mannschaftsmeister, noch Sarah Walter vom FFC Hagen als Erste der deutschen Rangliste, deutsche Einzelmeisterin und Siegerin der Hungarian Open wurden berücksichtigt. Auch die WM-Vierte Eva Graefenstein vom TV Lipperode blieb bei der Benennung des DFFB-Aufgebots überraschend außen vor. Die nicht unumstrittenen Entscheidungen sorgten im Vorfeld für heftige Diskussionen und Turbulenzen beim Deutschen Federfußballbund. So traten der langjährige Vizepräsident Ralf Holt aus Lippstadt von seinem Vorstandsamt und WM-Teilnehmer Tobias Tochtrop vom TV Lipperode aus der Nationalmannschaft zurück.

Drei DM-Titel für FFC-Federfußballer

13 Okt

Frisch gebackene Titelträger im Einzel und Doppel: (v.l.) David Zentarra, Sarah Walter und Sven Walter. (Foto: Ludwig Zentarra)

Obschon der Heimvorteil beim Federfußball eigentlich keine Rolle spielt, wusste der FFC Hagen diesen als Ausrichter der deutschen Einzel- und Doppelmeisterschaft optimal zu nutzen. Denn Europas ältester Federfußballclub stellt mit David Zentarra und Sarah Walter nicht nur die Titelträger im Einzel, sondern mit David Zentarra und Sven Walter auch noch den deutschen Doppelmeister. Außerdem durfte sich der Verein über drei weitere Medaillen freuen. Im Einzel wurde die Ranglistenerste Sarah Walter ihrer Favoritenrolle souverän gerecht. Ohne Satzverlust sicherte sich die Nationalspielerin den DM-Titel und verwies dabei die Weltmeisterschaftsvierte Eva Graefenstein vom TV Lipperode locker mit 21:10, 21:10 auf den zweiten Platz. Bronze holte sich Nachwuchstalent Katharina Schütz durch einen hart umkämpften 22:24, 21:16, 21:8 Erfolg über Maria Zachou von CP Gifhorn. Abgerundet wurde die stolze FFC-Bilanz durch den sechsten Platz von Laura Wildner.

Bei den Herren zeigte David Zentarra einmal mehr, dass er derzeit unumstritten die Nummer Eins in Deutschland ist. Der Nationalspieler, der im Sommer die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft gewann, ist seit nunmehr zwei Jahren auf nationaler Ebene ungeschlagen. Im Halbfinale hatte der Titelverteidiger den überraschend stark auftrumpfenden Gifhorner Bui Dac Hung mit 21:14, 21:7 aus dem Rennen geworfen, um dann im Endspiel seinen Nationalmannschaftskollegen Philipp Münzner vom TV Lipperode völlig problemlos mit 21:9, 21:8 zu bezwingen. Derweil blieb Sven Walter, der im Halbfinale unglücklich mit 20:22, 21:17, 17:21 an Münzner scheiterte, als Trost die Bronzemedaille. Im kleinen Finale bezwang er Bui Dac Hung klar 21:15, 21:12, während sich Alexander Prochaska über einen guten sechsten Platz freuen durfte.

In der Doppelkonkurrenz holte sich David Zentarra schließlich nach dem Sieg mit der Mannschaft und im Einzel seinen dritten DM-Titel des Jahres. An der Seite von Sven Walter schaltete er im Viertelfinale Yvo Rüsseler (FFC Hagen) und Linh Nguyen (Cronenberger BC) 21:7, 21:12 aus, um dann einen 22:20, 21:19 Zittersieg gegen die Gifhorner Tarik Kaufmann und Bui Dac Hung, die deutschen Doppelmeister von 2008, folgen zu lassen. Im Endspiel entzauberten Zentarra/Walter dann Michael Kowallik vom FFC Hagen und Oliver Loewen vom SV Haspe 70 mit 21:18 und 22:20. Der siebte Platz ging an Rüsseler/Nguyen, Platz 9 an Christopher Zentarra (FFC) und Tobias Tochtrop, während die Vorjahresfinalisten Thomas Kuroczkin und Sarah Walter diesmal „nur“ auf Platz 10 landeten. Rang 11 erkämpften Alexander Prochaska und Laura Wildner vor Florian Krick und Dimitrios Togga als 13. sowie Norman Krause und Katharina Schütz auf Rang 17.

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