(ktr) Einen optimalen Start erwischte die deutsche Mannschaft mit Tobias Tochtrop vom TV Lipperode, Sven Walter, David Zentarra und Marius Stupp bei den French Open, den internationalen französischen Meisterschaften, in Cantelu. Pro Runde werden zwei Einzel, zwei Doppel und ein Mannschaftswettbewerb ausgetragen. Das deutsche Quartett ließ bislang nichts anbrennen und zog ohne Punktverlust ins Halbfinale ein. In der ersten Runde konnte Österreich problemlos 5:0 besiegt werden. Die Punkte holte hier im Einzel Tobias Tochtrop beim 21:8, 21:12 gegen Johannes Gross, im Doppel Sven Walter und Marius Stupp beim 21:10, 21:16 gegen Pham Cam Tu und Michael Holzapfel und im Team David Zentarra, Sven Walter und Tobias Tochtrop durch ein lockeres 21:14, 21:7. Damit waren die letzten beiden Begegnungen quasi bedeutungslos. Dennoch blieb das Quartett weiterhin hoch konzentriert. David Zentarra und Tobias Tochtrop hielten im Doppel Michael Holzapfel und Johannes Gross mit 21:3, 21:12 auf Distanz, während Sven Walter im Einzel mit 21:15, 21:7 über Pham Cam Tu triumphierte.
In der nächsten Partie der Gruppenphase wartete Italien. Und auch hier gab es keinen Zweifel am Ausgang der Partie: Marius Stupp entschied das erste Einzel 21:13, 21:15 für sich, Sven Walter und Tobias Tochtrop das erste Doppel mit 21:210, 21:7 und Marius Stupp, Sven Walter und David Zentarra den Teamwettbewerb mit 21:7, 21:13. Nur noch statistischen Wert hatten dann der 21:6, 21:11 Doppelerfolg von Marius Stupp und David Zentarra sowie der 21:6, 21:5 Einzelsieg von David Zentarra.
Etwas mehr strecken musste sich das Quartett beim anschließenden 5:0 gegen Finnland. Im ersten Einzel besiegte David Zentarra Pekka Marjamäki mit 21:14, 21:16. Dem ließen Marius Stupp und Tobias Tochtrop einen hart umkämpften 21:15, 7:21, 22:20 Sieg folgten, ehe David Zentarra, Sven Walter und Tobias Tochtrop durch ein 21:14, 21:13 in der Mannschaft vorzeitig den Sieg sicherstellten. Im unrelevanten zweiten Doppel behielten David Zentarra und Sven Walter mit 21:17, 21:8 die Oberhand, zudem entschied Sven Walter das zweite Einzel 21:6, 21:8 für sich.
In der 2. Runde wartete dann ein französisches Team, das aber auch den Siegeszug nicht verhindern konnte. Das erste Einzel verbuchte Tobias Tochtrop 21:13, 21:11 locker für sich, während Marius Stupp und David Zentarra im Doppel beim 21:7, 21:10 nichts anbrennen ließen, ebenso wie die Mannschaft mit Sven Walter, Marius Stupp und Tobias Tochtrop beim 21:5, 18:21, 21:13. Komplettiert wurde der Triumph im Doppel durch einen 21:6, 21:13 Erfolg von Sven Walter und Tobias Tochtrop sowie durch einen 21:3, 21:5 Sieg im Einzel durch David Zentarra.
Gegen Ungarn B ließ David Zentarra dann einen 21:0, 21:7 Einzelsieg über Pop folgen, um dann auch im Doppel mit Tobias Tochtrop 21:5, 21:6 über Pop und Wagner die Nase klar vorn zu haben. Auch die Mannschaft mit Marius Stupp, David Zentarra und Sven Walter ließ beim 21:13, 21:10 nichts anbrennen. Im zweiten Doppel bezwangen Marius Stupp und Sven Walter die Ungarn Heinek und Wagner 21:7, 21:7, bevor Marius Stupp im Einzel durch ein 21:6, 22:24, 25:23 über Heinek den Schlusspunkt setzte. Damit steht das deutsche Quartett im Halbfinale, wo Frankreich als Gegner wartet.
Deutschland bei den French Open im Halbfinale
4 JunWeiteres Video jetzt online
31 MaiEin Video mit Szenen der Zweitligapartie zwischen dem FFC Hagen IV und dem TV Lipperode ist nun auf dem Youtube-Kanal des FFC Hagen zu sehen. Zum Video geht es hier.
FFC Hagen souverän auf Titelkurs
31 Mai
Das „Unternehmen Titelverteidigung“ läuft für den 13-maligen deutschen Mannschaftsmeister FFC Hagen auch zur Saisonhälfte in der Federfußball-Bundesliga ohne Probleme. Zwar musste der Spitzenreiter beim Rundenspieltag in Lippstadt auf die verhinderten Nationalspieler Sven Walter und Thomas Kuroczkin verzichten, gleichwohl ließ das Team um David Zentarra und Michael Kowallik nichts anbrennen und steht weiterhin ungeschlagen auf dem Platz an der Sonne. Abwechselnd unterstützt durch Christopher Zentarra und Olaf Völzmann konnte zunächst Vizemeister CP Gifhorn 21:10, 21:11 bezwungen werden, dann der SV Haspe 70 mit 21:15, 21:13 und der Cronenberger BC mit 21:15, 21:19 auf Distanz gehalten werden, ehe es im vereinsinternen Duell mit dem FFC Hagen 2 beim 21:17, 21:14 mehr Widerstände gab, als erwartet.
Die zweite FFC-Mannschaft um Oliver Loewen, Karsten-Thilo Raab und Sarah Walter musste sich auch im zweiten vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen 3 mit Alexander Prochaska, Laura Wildner, Marius Stupp und Christopher Zentarra 18:21, 12:21 geschlagen geben. Dafür gab es einen kampflosen Erfolg gegen die Zweitvertretung des SV Haspe 70 und einen engen 21:15, 16:21, 21:14 Sieg über den TV Lipperode sowie eine ganz bittere 19:21, 21:11, 19:21 Niederlage gegen den SV Haspe 70 um Marcel Scheffel, Max Duchene und Philipp Kühne.
Derweil schob sich der FFC Hagen 3 durch Siege über Haspe 2 (kampflos), Gifhorn (17:21, 21:17, 21:19), Dortmunder TG (21:10, 21:15) sowie den TV Lipperode (20:22, 21:17, 21:19) als Aufsteiger auf den dritten Tabellenplatz.
In der 2. Bundesliga rangiert der FFC Hagen 5 als härtester Verfolger der führenden Teams aus Lippstadt derzeit nur zwei Zähler hinter den Aufstiegsplätzen. Als Aufsteiger haben Bernd Stammnitz, Florian Krick und Emanuele La Versa nach dem 21:14, 21:14 über die Dortmunder TG 2, dem 21:0, 21:0 über TuS Hilden sowie dem glücklichen 23:21, 19:21, 23:21 im vereinsinternen Duell gegen den FFC Hagen IV mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und können trotz der 13:21, 15:21 Abfuhr gegen den TV Lipperode 2 vorsichtig Richtung Bundesliga schielen.
Auch für den FFC Hagen IV ist als Tabellenvierter bei vier Punkten Rückstand der Aufstiegszug noch nicht abgefahren. Olaf Völzmann, Katharina Schütz und Norman Krause kamen beim Rundenspieltag in Lippstadt zu einem kampflosen Erfolg gegen den VfL Eintracht Hagen, der urlaubs- und arbeitsbedingt keine Mannschaft zusammen bekam und alle Partien am Grünen Tisch verlor, sowie zu einem 21:15, 21:19 gegen die dritte Mannschaft des SV Haspe 70. Getrübt wurde die Bilanz durch die 14:21, 14:21 Schlappe gegen Spitzenreiter TV Lipperode 2.
In der Oberliga kamen Franziska Schütz, Sarah Rüth, Arne Twer und Melina Spengler zu einem 21:17, 21:17 Sieg gegen SV Haspe 6 sowie einem kampflosen 21:0, 21:0 gegen Haspe 8, mussten sich aber Haspe 7 mit 14:21, 3:21 deutlich geschlagen geben und rangieren nun auf Platz 6 jenseits von Gut und Böse.
Rangliste fest in FFC-Hand – David Zentarra weiter unbesiegt
4 AprDie Kräfteverhältnisse im Federfußball-Einzel scheinen auch im Jahr 2011 weiter klar geregelt. An der Vormachtstellung des WM-Dritten und Vizeeuropameisters David Zentarra (Bild) vom FFC Hagen kann weiterhin niemand rütteln. Auch beim zweiten DFFB-Einzelranglistenwettbewerb der Saison in Lippstadt unterstrich der amtierende deutsche Meister seine Sonderstellung und baute die Führung in der deutschen Rangliste weiter aus. Nachdem der 19-jährige im Anschluss an die Vorrunde im Viertelfinale Nationalspieler Tobias Tochtrop vom TV Lipperode mit 21:9, 21:8 deklassierte, bezwang er im Halbfinale seinen Doppelpartner Sven Walter fast ebenso locker 21:11, 21:11. Im Endspiel gegen WM-Teilnehmer Philipp Münzner vom TV Lipperode musste er sich schon etwas mehr strecken, hatte aber letztlich mit 21:16, 21:19 die Nase vorn. Platz 3 eroberte Oliver Loewen vom FFC Hagen, der im kleinen Finale im vereinsinternen Duell Sven Walter mit 18:21, 21:19, 21:13 niederkämpfen konnte. Platz 7 ging an Alexander Prochaska vor Michael Kowallik als Neuntem und Norman Krause auf Rang 12.
Bei der männlichen A-Jugend setzte sich Christopher Zentarra vom FFC Hagen an die Spitze der deutschen Rangliste. Im Endspiel hielt er Philipp Kühne vom SV Haspe 70 mit 21:17, 21:10 auf Distanz. Derweil verpasste Florian Krick knapp einen Medaillenplatz. Im kleinen Finale unterlag er Noah Wilke vom Cronenberger BC 12:21, 21:18, 19:21 und musste sich mit einem starken vierten Platz begnügen, der seinen bislang größten Erfolg in der A-Jugend bedeutet. Derweil belegte Michael Hoffmann bei den B-Jugendlichen einen guten sechsten Platz.
Standortbestimmung in Ungarn
17 JanReist mit dem FFC Hagen am Wochenende nach Ungarn: Nationalspieler Sven Walter. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Zu einer ersten internationalen Standortbestimmung im Jahr 2011 startet der deutsche Federfußballmeister FFC Hagen am kommenden Wochenende, 22./23. Januar, im ungarischen Újszász. Gastgeber sind dabei nicht die Magyaren, sondern der österreichische Federfußballverband, der aus Ermangelung einer geeigneten Halle Europas Topteams ins benachbarte Ungarn eingeladen hat. Darunter auch mit dem FFC Hagen um David Zentarra, Michael Kowallik und Sven Walter sowie dem TV Lipperode zwei deutsche Mannschaften. In einer Saison, in der weder Welt- noch Europameisterschaften stattfinden, steht mit den French Open vom 2. bis 4. Juni im nordfranzösischen Canteleu dann ein weiterer bedeutender europäischer Wettbewerb auf dem Programm. Am 15. und 16. Juli steigen die Austrian Open in Österreich, deren Austragungsort noch offen ist. Vom 13. bis 16. August richtet sich der Fokus erneut auf das ungarische Újszász, wo einmal mehr die Hungarian Open ausgespielt werden, bevor vom 1. bis 3. Oktober in Hagen die German Open anstehen. Zudem plant der FFC Hagen anlässlich seines 20-jährigen Bestehens ein internationales Doppelturnier, das voraussichtlich im Mai ausgetragen wird.
Europameisterschaft in Marseille
27 OktGibt bei der EM in Frankreich sein Nationalmannschaftsdebüt: Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Mit der Europameisterschaft vom 10. bis 13. November in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille steht für die deutschen Federfußballer zum Saisonende noch einmal ein besonderer Höhepunkt an. Dabei rechnet sich insbesondere David Zentarra vom FFC Hagen im Einzel große Chancen aus, ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können. Der WM-Dritte und amtierende deutsche Einzelmeister gilt neben dem Ungar Gabor Toth als Topfavorit in dieser Disziplin. Nach der Bronzemedaille bei den Welttitelkämpfen im Sommer in China, als er im kleinen Finale überraschend gegen Toth siegte, hat sich der 19-jährige Ausnahmespieler besonders intensiv auf die kontinentalen Titelkämpfe vorbereitet. Neben dem Training beim FFC Hagen und mit der Nationalmannschaft trainierte er auch regelmäßig beim TV Lipperode mit. Allerdings plagen ihn derzeit Knieprobleme, so dass er sich in den Tagen vor der EM mit angezogener Handbremse fit hält. In Marseille wird David Zentarra nicht nur im Einzel, sondern auch im Doppel mit Partner Sven Walter vom FFC Hagen antreten, mit dem er vor Wochenfrist deutscher Doppelmeister wurde. Eine Medaille ist fraglos im Bereich des möglichen. Außerdem kommen Zentarra und Walter auch im Mannschaftswettbewerb zum Einsatz. Hier wird die deutsche Auswahl durch Philipp Münzner vom TV Lipperode, den in Ungarn aktiven Sven Henneböle sowie durch Nationalmannschaftsneuling Thomas Kuroczkin vom FFC Hagen komplettiert. Größte Widersacher im Kampf um Titel und Medaillen dürfte für die der DFFB-Auswahl Titelverteidiger Ungarn und Finnland sein. Bei den Damen vertreten mit Laura Wildner und Katharina Schütz vom FFC Hagen sowie Jasmin Schimossek vom TuS Hilden drei Nachwuchskräfte die deutschen Farben.
Derweil sorgte im Vorfeld der EM die Tatsache, dass gleich drei gestandene Nationalspieler nicht nominiert wurden, für Verwunderung und Kopfschütteln. Denn weder Michael Kowallik vom FFC Hagen, langjähriger Nationalspieler und frisch gebackener deutscher Mannschaftsmeister, noch Sarah Walter vom FFC Hagen als Erste der deutschen Rangliste, deutsche Einzelmeisterin und Siegerin der Hungarian Open wurden berücksichtigt. Auch die WM-Vierte Eva Graefenstein vom TV Lipperode blieb bei der Benennung des DFFB-Aufgebots überraschend außen vor. Die nicht unumstrittenen Entscheidungen sorgten im Vorfeld für heftige Diskussionen und Turbulenzen beim Deutschen Federfußballbund. So traten der langjährige Vizepräsident Ralf Holt aus Lippstadt von seinem Vorstandsamt und WM-Teilnehmer Tobias Tochtrop vom TV Lipperode aus der Nationalmannschaft zurück.
Holt legt Vorstandsamt nieder
15 OktRalf Holt vom TV Lipperode hat nach vielen Jahren als Mitglied im Vorstand des Deutschen Federfußballbundes mit sofortiger Wirkung das Amt des 2. Vorsitzenden niedergelegt. Grund sind massive Unstimmigkeiten mit der Spitze des DFFB.
Rücktritt vom Rücktritt
21 SepEntgegen seiner ursprünglichen Ankündigung wird Nguyen Linh die deutsche Federfußball-Nationalmannschaft nun doch bis zur Europameisterschaft vom 10. bis 14. November im französischen Marseille als Bundestrainer betreuen. Für Verwundung und Kopfschütteln sorgte derweil das vorläufige Aufgebot für die kontinentalen Titelkämpfe. Denn weder Michael Kowallik vom FFC Hagen, langjähriger Nationalspieler und frisch gebackener deutscher Mannschaftsmeister, noch Sarah Walter vom FFC Hagen als Erste der deutschen Rangliste und Siegerin der Hungarian Open wurden berücksichtigt. Auch die WM-Vierte Eva Graefenstein vom TV Lipperode blieb bei der Bennung des DFFB-Aufgebots überraschend außen vor. Stattdessen wurden bei den Damen mit Laura Wildner, Katharina Schütz (beide FFC Hagen) und Jasmin Schimossek (TuS Hilden) drei Nachwuchskräfte nominiert. Bei den Herren setzt sich das Team aus dem WM-Dritten David Zentarra, Sven Walter (beide FFC Hagen), Philipp Münzner, Tobias Tochtrop (beide TV Lipperode) und dem in Ungarn aktiven Lippstädter Sven Henneböle zusammen.






